Nebliger Bergwald

Essenz der Sicherheit

Deeskalation · Selbstbehauptung · Eigensicherung · Anti-Gewalt-Training

Der Ansatz

Stärke ohne Spektakel

Wo Gewalt droht, entscheidet selten die Technik. Es entscheidet die Haltung: ein ruhiger Atem, ein fester Stand, eine klare Stimme.

Mokurai heißt „donnerndes Schweigen“. Genau das ist der Kern der Arbeit mit aggressiven und gewaltbereiten Menschen: die eigene Mitte halten, wenn es laut wird. Aus dieser Mitte heraus wird deeskaliert, Grenzen werden gesetzt, und wo nötig wird gehandelt.

Zwei Angebote, ein Fundament: Fortbildungen für Menschen, die beruflich mit Gewalt konfrontiert sind, und das klassische Anti-Gewalt-Training für Menschen, die selbst gewalttätig geworden sind.

Für Fachkräfte und Teams

Essenz der Sicherheit

Sicher und handlungsfähig im Umgang mit gewaltbereiten Klientinnen und Klienten.

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Für Jugendliche und Erwachsene

Anti-Gewalt-Training (AGT)

Verantwortung für die eigene Gewalt übernehmen und neue Wege einüben.

Zum Angebot ↓

Fortbildung · Inhouse-Seminar

Essenz der Sicherheit

Für Menschen, die in ihrer Arbeit mit aggressiven und gewaltbereiten Menschen zu tun haben.

Pflege und Eingliederungshilfe, Jugendhilfe und Psychiatrie, Kliniken, Jobcenter, Behörden und Schulen: Überall dort, wo Menschen unter Druck geraten, geraten auch die Mitarbeitenden unter Druck.

Die Fortbildung verbindet Persönlichkeitsentwicklung mit Selbstsicherung. Theorie und Praxis haben gleiches Gewicht, und alle Inhalte werden an Situationen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden erarbeitet.

Hans-Peter Dannenberg bei einer Partnerübung mit einem Shaolin-Lehrer
Übung im Kontakt: nachgeben, lenken, die Mitte halten.

Angst verstehen

Kampf, Flucht, Erstarren: die eigene Stressreaktion kennen und trotzdem handlungsfähig bleiben.

Stand, Abstand, Stimme

Ein sicherer Stand, bewusste Distanz und ein klares „Stopp!“ setzen Grenzen, bevor es körperlich wird.

Mentales Jiu-Jitsu

Druck nicht mit Gegendruck beantworten: ausweichen, annehmen, umlenken, Zentrum halten.

Eskalation erkennen

Warnsignale früh lesen und einordnen, wo ein Konflikt steht, nach den Stufen von Friedrich Glasl.

Deeskalation

Aktives Zuhören, Ich-Botschaften, Sache statt Person und das Unterbrechen der Spirale.

Die vier Temperamente

Choleriker, Sanguiniker, Melancholiker, Phlegmatiker: Jeder Typ braucht einen anderen Zugang.

Sich lösen

Einfache Befreiungstechniken, die auch unter Stress funktionieren. Das Ziel bleibt immer: lösen, Abstand, weg, Hilfe holen.

Sicherheit im Team

Absprachen, Raumgestaltung und Nachsorge nach Vorfällen. Niemand muss einen Übergriff allein verarbeiten.

Format
Halbtag (4 Stunden), Tagesseminar oder zwei Tage, in der eigenen Einrichtung
Gruppe
6 bis 16 Teilnehmende, keine sportlichen Vorkenntnisse nötig
Methoden
Kurze Inputs, Partner- und Standübungen, Rollenspiele, Reflexion
Unterlagen
Handout, Merkblätter und Teilnahmebescheinigung
„Der klügste Krieger ist der, der kämpft, ohne zu kämpfen.“
— Sun Tzu

Klassisches Anti-Gewalt-Training

Verantwortung übernehmen. Gewalt beenden.

Das Anti-Gewalt-Training richtet sich an Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene, die durch gewalttätiges Verhalten aufgefallen sind.

Es findet im Einzel- oder Gruppensetting statt, etwa im Rahmen der Jugendhilfe, an Schulen oder auf richterliche Weisung.

I Biografie

Den eigenen Weg verstehen: Herkunft, Prägungen, Wendepunkte und die Rolle, die Gewalt darin spielt.

II Kompetenztraining

Konflikte lösen, Wut und Provokation aushalten, Körpersprache und Kommunikation bewusst einsetzen.

III Zeitreise

Die Auseinandersetzung mit der eigenen Tat und mit dem, was sie bei den Betroffenen angerichtet hat.

IV Perspektivenplanung

Ziele, konkrete Schritte und ein Alltag, in dem Gewalt keinen Platz mehr hat.

Ja zum Menschen. Nein zur Tat.

Klar und konfrontierend in der Sache, wertschätzend gegenüber der Person. Ausreden werden nicht stehen gelassen, Stärken werden gesucht und gefördert.

  • Weitere Opfer vermeiden
  • Rückfälle verringern
  • Verantwortung übernehmen
  • Empathie für Betroffene
  • Eigene Stärken entdecken
Porträt Hans-Peter Dannenberg

Der Trainer

Hans-Peter Dannenberg

Anti-Gewalt-Trainer. Er verbindet jahrzehntelange Erfahrung in der sozialen Arbeit mit Kampfkunst, Zen und Leistungssport. Sein Training ist praxisnah, ruhig und klar: Sicherheit beginnt in der eigenen Mitte.

Pädagogische Praxis

  • 10 Jahre Krisendienst im Sozialpsychiatrischen Dienst
  • Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
  • Dozent für „Sucht und Psychiatrie“

Körper und Kampfkunst

  • Judoka, Braungurt
  • Trainer C Leistungssport
  • Tai Ji und Qi Gong, Shaolin Europe

Geist und Achtsamkeit

  • Zen-Training am Hoko-Ji-Kloster, Japan
  • Meditationslehrer
  • Achtsamkeitstrainer (Deutsche Sportakademie)

Anfrage

Jede Fortbildung wird auf die Einrichtung abgestimmt

Inhalte, Dauer und Schwerpunkte richten sich nach den Arbeitsfeldern und Erfahrungen des Teams. Weitere Themen wie Eigensicherung in engen Räumen oder Intervention bei mehreren Beteiligten sind möglich.

Kontakt

0176 41572203 · info@mokurai-training.de

Die Fortbildungen vermitteln praxistaugliche Grundlagen und ersetzen keine umfassende Selbstverteidigungsausbildung.