
Essenz der Sicherheit
Deeskalation · Selbstbehauptung · Eigensicherung · Anti-Gewalt-Training
Der Ansatz
Stärke ohne Spektakel
Wo Gewalt droht, entscheidet selten die Technik. Es entscheidet die Haltung: ein ruhiger Atem, ein fester Stand, eine klare Stimme.
Mokurai heißt „donnerndes Schweigen“. Genau das ist der Kern der Arbeit mit aggressiven und gewaltbereiten Menschen: die eigene Mitte halten, wenn es laut wird. Aus dieser Mitte heraus wird deeskaliert, Grenzen werden gesetzt, und wo nötig wird gehandelt.
Zwei Angebote, ein Fundament: Fortbildungen für Menschen, die beruflich mit Gewalt konfrontiert sind, und das klassische Anti-Gewalt-Training für Menschen, die selbst gewalttätig geworden sind.
Für Fachkräfte und Teams
Essenz der Sicherheit
Sicher und handlungsfähig im Umgang mit gewaltbereiten Klientinnen und Klienten.
Zum Angebot ↓Für Jugendliche und Erwachsene
Anti-Gewalt-Training (AGT)
Verantwortung für die eigene Gewalt übernehmen und neue Wege einüben.
Zum Angebot ↓Fortbildung · Inhouse-Seminar
Essenz der Sicherheit
Für Menschen, die in ihrer Arbeit mit aggressiven und gewaltbereiten Menschen zu tun haben.
Pflege und Eingliederungshilfe, Jugendhilfe und Psychiatrie, Kliniken, Jobcenter, Behörden und Schulen: Überall dort, wo Menschen unter Druck geraten, geraten auch die Mitarbeitenden unter Druck.
Die Fortbildung verbindet Persönlichkeitsentwicklung mit Selbstsicherung. Theorie und Praxis haben gleiches Gewicht, und alle Inhalte werden an Situationen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden erarbeitet.

Angst verstehen
Kampf, Flucht, Erstarren: die eigene Stressreaktion kennen und trotzdem handlungsfähig bleiben.
Stand, Abstand, Stimme
Ein sicherer Stand, bewusste Distanz und ein klares „Stopp!“ setzen Grenzen, bevor es körperlich wird.
Mentales Jiu-Jitsu
Druck nicht mit Gegendruck beantworten: ausweichen, annehmen, umlenken, Zentrum halten.
Eskalation erkennen
Warnsignale früh lesen und einordnen, wo ein Konflikt steht, nach den Stufen von Friedrich Glasl.
Deeskalation
Aktives Zuhören, Ich-Botschaften, Sache statt Person und das Unterbrechen der Spirale.
Die vier Temperamente
Choleriker, Sanguiniker, Melancholiker, Phlegmatiker: Jeder Typ braucht einen anderen Zugang.
Sich lösen
Einfache Befreiungstechniken, die auch unter Stress funktionieren. Das Ziel bleibt immer: lösen, Abstand, weg, Hilfe holen.
Sicherheit im Team
Absprachen, Raumgestaltung und Nachsorge nach Vorfällen. Niemand muss einen Übergriff allein verarbeiten.
- Format
- Halbtag (4 Stunden), Tagesseminar oder zwei Tage, in der eigenen Einrichtung
- Gruppe
- 6 bis 16 Teilnehmende, keine sportlichen Vorkenntnisse nötig
- Methoden
- Kurze Inputs, Partner- und Standübungen, Rollenspiele, Reflexion
- Unterlagen
- Handout, Merkblätter und Teilnahmebescheinigung
„Der klügste Krieger ist der, der kämpft, ohne zu kämpfen.“
Klassisches Anti-Gewalt-Training
Verantwortung übernehmen. Gewalt beenden.
Das Anti-Gewalt-Training richtet sich an Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene, die durch gewalttätiges Verhalten aufgefallen sind.
Es findet im Einzel- oder Gruppensetting statt, etwa im Rahmen der Jugendhilfe, an Schulen oder auf richterliche Weisung.
I Biografie
Den eigenen Weg verstehen: Herkunft, Prägungen, Wendepunkte und die Rolle, die Gewalt darin spielt.
II Kompetenztraining
Konflikte lösen, Wut und Provokation aushalten, Körpersprache und Kommunikation bewusst einsetzen.
III Zeitreise
Die Auseinandersetzung mit der eigenen Tat und mit dem, was sie bei den Betroffenen angerichtet hat.
IV Perspektivenplanung
Ziele, konkrete Schritte und ein Alltag, in dem Gewalt keinen Platz mehr hat.
Ja zum Menschen. Nein zur Tat.
Klar und konfrontierend in der Sache, wertschätzend gegenüber der Person. Ausreden werden nicht stehen gelassen, Stärken werden gesucht und gefördert.
- Weitere Opfer vermeiden
- Rückfälle verringern
- Verantwortung übernehmen
- Empathie für Betroffene
- Eigene Stärken entdecken

Der Trainer
Hans-Peter Dannenberg
Anti-Gewalt-Trainer. Er verbindet jahrzehntelange Erfahrung in der sozialen Arbeit mit Kampfkunst, Zen und Leistungssport. Sein Training ist praxisnah, ruhig und klar: Sicherheit beginnt in der eigenen Mitte.
Pädagogische Praxis
- 10 Jahre Krisendienst im Sozialpsychiatrischen Dienst
- Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
- Dozent für „Sucht und Psychiatrie“
Körper und Kampfkunst
- Judoka, Braungurt
- Trainer C Leistungssport
- Tai Ji und Qi Gong, Shaolin Europe
Geist und Achtsamkeit
- Zen-Training am Hoko-Ji-Kloster, Japan
- Meditationslehrer
- Achtsamkeitstrainer (Deutsche Sportakademie)
Anfrage
Jede Fortbildung wird auf die Einrichtung abgestimmt
Inhalte, Dauer und Schwerpunkte richten sich nach den Arbeitsfeldern und Erfahrungen des Teams. Weitere Themen wie Eigensicherung in engen Räumen oder Intervention bei mehreren Beteiligten sind möglich.
KontaktDie Fortbildungen vermitteln praxistaugliche Grundlagen und ersetzen keine umfassende Selbstverteidigungsausbildung.
